Operationsvorbereitung

Die Angst vor einer bevorstehenden Operation ist in den meisten Fällen unbegründet. Um Risiken zu minimieren, bitte ich Sie die folgenden Maßnahmen zu beachten:

Für geplante, nicht dringliche Operationen sollten Sie in weitgehend guter Verfassung sein. Gehen Sie bis zur Aufnahme im Krankenhaus Ihrem ganz normalen Lebensablauf nach. Versuchen Sie aber Nikotin und Alkohol während der letzten 5 Tage vor der OP zu vermeiden (Schwächung der Lungen- und Leberfunktion). Für schwere Raucher empfehle ich die Applikation eines Nikotinpflasters. Ein leichter, nicht eitriger Schnupfen kann toleriert werden. Asthmatiker müssen aber absolut infektfrei sein.

Weiters ist es von Vorteil, wenn Sie in den letzten Tagen vor der OP fette und blähende Speisen vermeiden. Im Fall einer Darmoperation beginnt unmittelbar nach Aufnahme im Krankenhaus eine spezielle Darmvorbereitung.

5 Tage vor der Operation keine blutverdünnenden Medikamente mehr einnehmen (Acetylsalicylsäure, die z.B. in Thrombo ASS, Aspirin und anderen Schmerzmitteln enthalten ist) –  die Einnahme von Paracetamol (z.B. Mexalen) als Schmerzstiller ist hingegen möglich. Gerinnungshemmer wie Sintrom und Marcoumar müssen eine Woche vor der Operation abgesetzt werden und falls nötig durch Heparin Spritzen (z.B. Lovenox) ersetzt werden.

Für Diabetiker ist es wichtig zu wissen, dass Metformin, das z.B in Glucophage Tabletten enthalten ist, 3 Tage vor der OP abgesetzt werden muss. Bei insulinpflichtigen Diabetikern wird die morgendliche Insulindosis mit dem AnästhesistenIN abgesprochen.

Bei allen Fragen wenden Sie sich einfach persönlich an mich.

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